Achatinidae

 

 

Beschreibung  (Quelle Wikipedia)

Die Afrikanischen Riesenschnecken (Achatinidae), auch Große Achatschnecken genannt, bilden eine Familie von Landlungenschnecken. Zwar gibt es unter den Afrikanischen Riesenschnecken auch zahlreiche kleinere Arten, doch finden sich in der Gattung Achatina die größten Landlungenschnecken der Erde. In Europa gibt es eine Familie von sehr kleinen Landlungenschnecken, die ebenfalls Achatschnecken genannt werden (oder auch Glattschnecken), aber mit den Afrikanischen Riesenschnecken nicht näher verwandt sind. Der größte Vertreter der Afrikanischen Riesenschnecken ist die Echte Achatschnecke (Achatina achatina), die eine Gehäuselänge von bis zu 20 cm (gemessen vom Apex bis zur Gehäusemündung) erreichen kann. Das Gehäuse selbst ist konisch und läuft spitz zu, während der Körper oft dem der in Europa bekannten Weinbergschnecken sehr ähnelt.

Anatomie  (Quelle Wikipedia)

Achatschnecken gehören zu den Landlungenschnecken. Wie alle Schnecken „schaben“ die Achatschnecken die Nahrung mit Hilfe einer Raspelzunge (Radula) vom Futterbrocken ab. Die Radula ist eine zungenartige Platte, die mit einer Vielzahl mikroskopisch kleiner Hornzähnchen bedeckt ist. Die Schnecken haben vier Fühler; zwei kleinere Tastfühler befinden sich unten am Kopf, zwei größere mit Augen weiter oben. Die Geschlechtsöffnung befindet sich in der Nähe des Kopfes. Die meisten Organe liegen geschützt innerhalb des Gehäuses.

Nahrung  (Quelle Wikipedia)

Nachts oder in der Dämmerung gehen die Afrikanischen Riesenschnecken auf die Nahrungssuche. Wenn das Wetter jedoch regnerisch und trüb ist, verlassen sie auch hin und wieder am Tag ihren Ruheplatz, denn nur bei einer hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 24 ° Celsius können diese Tiere dauerhaft aktiv sein. Diese Schnecken ernähren sich sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung. In der freien Natur ernähren sie sich von fast allen erdenklichen Pflanzenarten, von Früchten, Rinde oder Aas. Dementsprechend können sie bei der Haltung im Terrarium mit allem erdenklichen Obst und Gemüse, aber auch mit Rindfleisch und Katzenfutter versorgt werden. Da die Afrikanischen Riesenschnecken große Gehäuse tragen, die zudem dick und schwer sind, benötigen sie zu deren Bau viel Kalk. Den Großteil dieses Kalkes nehmen die Schnecken über die Nahrung auf. Kalkhaltige Erde wird ebenso wie kalkhaltiges Gestein aufgenommen. Bei der Haltung als Haustier empfiehlt sich die Beigabe von Sepiaschalen als Kalkquelle.

Fortpflanzung  (Quelle Wikipedia)

Afrikanische Riesenschnecken sind Zwitter (hermaphroditisch), das heißt sie besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Während der Paarung wird Samen ausgetauscht, anschließend entwickeln sich die Eizellen und die Tiere befruchten diese mit dem gespeicherten Samen. So muss es nicht unmittelbar nach einer Kopulation zu einem Gelege kommen. Die meisten Vertreter der Familie Achatinidae legen Eier ab, die entweder klein und dafür zahlreich (oft über 300 Eier pro Gelege) oder recht groß und dafür aber wenige sind. Manche Arten wie Achatina iredalei sind sogar lebendgebärend. Im Normalfall legen die Afrikanischen Riesenschnecken ihre Eier in einer selbstgegrabenen Höhle im feuchten Erdreich ab. Das geschieht meist an einer Stelle, an der der Boden möglichst kalkhaltig ist. Der Grund dafür ist, dass die Jungschnecken die erste Zeit ihres Lebens noch im Bodengrund verbringen und dort Kalk und Nahrung aufnehmen, um ihre zerbrechlichen kleinen Gehäuse zu stärken. Ist der Bodengrund zu nass, können Embryonen und Jungschnecken ersticken. Sind die Jungtiere kräftig genug, stoßen sie an die Oberfläche. Sie sind vollkommen selbstständig.

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 22 Followern an

Kalender

Juli 2017
M D M D F S S
« Jan    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Gelistet bei

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
%d Bloggern gefällt das: