Gute Zeiten

Ich weiß ja nicht von wem … aber als ich das komplette Substrat herausgenommen habe, habe ich auch drei Gelege gefunden. In meiner Verzweiflung dachte ich mir, dass ich einfach von jedem Gelege zwei Eier behalte, aber da sowieso irgendeine „Seuche“ bei den Schnecken ist, wird aus den Eiern wohl nichts schlüpfen.
Falsch gedacht! Alle sechs Eier brüteten vor sich hin und irgendwann sah ich, dass da kleine gelbe Kügelchen herumwanderten. Ich freue mich echt sehr, vielleicht ist ja auch ein Kleines von meiner dicken Berta dabei.
Alle konnte ich nicht fotografieren, aber hier sind schon mal vier von der neuen Generation.
Eine kleine gemischte Gruppe, manche haben Pupillen und manche nicht, manche haben weiße Körper und manche sind braun. Das heißt, dass auf jeden Fall eine der Rodatzi beteiligt sein musste, schön 🙂

Ich fange komplett neu an. Neuer PC, neues Betriebssystem, neues Bildbearbeitungsprogramm. So richtig kenne ich mich mit Allem noch nicht aus, alles ist anders. Ja – und auch die Mini-Schnecken sind neu.

1

2

3

4

Advertisements

Schlechte Zeiten

Hallo meine treuen Besucher,

es wird Zeit, dass ich mich melde und erkläre, warum ich so lange abwesen war.
Traurige Dinge sind passiert … insgesamt sind fünf meiner großen Schnecken gestorben  😦
Warum nur? Ich weiß es nicht. Lag es am Futter, habe ich es nicht gründlich genug gewaschen?
Lag es am Laub, das ich immer im Wald hole? War da vielleicht irgendein „Gift“ dran?
Wenn ja, warum haben dann die anderen überlebt? Gerade auch die Rodatzi’s, die ja noch am jüngsten sind?
Seltsamerweise geht es mehreren Schneckenhaltern so, dass in diesem Winter (der ja gar kein richtiger Winter ist) irgendwie mehr Schnecken sterben, als sonst.
Meine Schnecken waren ja gerade mal drei Jahre alt, sie hätten locker noch doppelt so lange leben können.

Innerhalb von 2-3 Tagen zogen sich die Schnecken soweit in ihr Haus zurück, dass ich nicht mal mehr ein Stück vom Körper sehen konnte! Und die Großen waren ja nicht gerade dünn, ich frage mich wirklich, wie so ein kompletter Körper im engen hinteren Teil des Hauses verschwinden kann?
Da kamen sie auch nicht mehr heraus. Weder ansprühen, noch kräftig riechendes Futter half.
Nach ein paar Tagen roch es dann unangenehm im Terrarium, dann wusste ich, jetzt ist wieder eine tot.
Ich habe alles versucht, was mir eingefallen ist zu ändern.
Neues Substrat, Ohne Laub, ohne Moos, ohne Äste … dann habe ich wieder neu eingerichtet, aber es half nichts.
Die toten Schnecken habe ich im Garten vergraben, ich hole die Häuschen nächsten Sommer nicht mehr heraus.
Jetzt warte ich, was mit den Restlichen passiert, ich rechne mit dem Schlimmsten, obwohl sie bis heute gut und viel fressen. Das taten die Anderen aber auch, bis sie eben plötzlich am nächsten Tag so völlig eingezogen waren.
Das alles passierte nicht in der selben Zeit, sondern innerhalb zwei Monaten.

Bevor das mit dem Schneckensterben anfing, wurde ich benachrichtig, dass alle meine Einträge hier und die dazugehörigen Bilder kopiert wurden und ein anderer Blog damit befüllt wurde. Mittlerweile gibt es diesen Blog nicht mehr, weil viele Blogbetreiber dort ihre Einträge und Bilder gefunden haben und gegen den Betrüger vorgegangen sind. Näheres weiß ich nicht, aber es waren ja nicht nur solche „privaten“ Geschichten wie bei mir dabei, sondern auch Blogs, die Geschäftlich geführt wurden. Soweit mir bekannt ist, wurde der Hoster des Blogs angeschrieben, damit er diesen Blog löscht, was auch gemacht wurde.

Und das alles zusammen hat mir die ganze Lust verdorben, hier weiter zu machen.
Ich hatte auch keine Freude mehr an der neuen Kamera, wollte auch keine toten Tiere fotografieren.
Und ich wollte auch meine eigenen Einträge nicht irgendwo anders sehen … !

Trotzallem möchte ich euch unbedingt danken, dass ihr doch immer wieder vorbeigeschaut habt und auch Anmerkungen geschrieben habt. Sorry für meine Abwesenheit.

Und doch gibt es auch eine erfreuliche Neuigkeit, die aber einen extra Eintrag verdient hat, den ich auch gleich schreiben werde.

Vertikal

So langsam werden die Schnecken wieder munter. Nur noch zwei schlafen mit geschlossener Türe.

Und nach einer etwas längeren Ruhezeit, in der man fest in das Haus eingerollt war, muss man sich erst mal aushängen …..
Sie hing da an dem Ast ein paar Stunden herum und schaute sich die Gegend von oben an, dann machte sie sich ganz lang und fand am Boden ein kleines Stückchen Salat, das sie dann gleich in ihrer Hängestellung gefuttert hat.   🙂

Man sieht es auf den Bildern ja nicht, aber das Gehäuse ist ca 14 cm lang und die Schnecke wiegt über 350g. Also so ganz ungefährlich empfinde ich die Situation nicht. Ich hoffe, sie weiß was sie ihren Körper zumuten kann …

bild546

bild547

bild548

Ruhezeit

Hier ist kaum mehr was los. Das liegt daran, dass meine Schnecken beschlossen haben zu schlafen. Die Drei auf den Ästen kommen noch hin und wieder zum Futter, die beiden Rodatzi’s auch, aber die restlichen fünf haben einen Kalkdeckel gebildet und ich lasse sie deshalb auch in Ruhe.
Ich habe jetzt in den letzten zwei Wochen auch nur ein einziges Gelege gefunden, ja – leider muss ich ja trotzdem vorsichtig buddeln, denn die die wach sind … sind es nicht ohne Grund 😉

Jetzt bin ich gespannt, wie lange sie wohl schlafen, denn bisher haben sie sich nicht länger als ein paar Tage eingedeckelt, jetzt ist es schon eine Woche.
Freundlicherweise haben sich die Schläfer alle in den Blumenkasten gelegt, das hilft mir sehr beim Saubermachen, denn ich kann sie mitsamt dem ganzen Kasten herausheben und muss sie nicht weiter stören.

bild545

Suchbild

 

Die Großen liegen schlafend am Boden herum und alles ist friedlich, die typische Schneckenwelt halt.
Aber nur, solange man sich das Bild nicht ganz genau anschaut!

bild543

.

Denn auf der Vergrößerung sieht man tatsächlich wieder so einen kleinen Lümmel sitzen, der sich durchgeschmuggelt hat. Da ich die Bilder nicht immer sofort auf den PC lade, war das Schneckenbaby natürlich nicht mehr zu finden, als ich danach suchte.

bild544

.

Heute habe ich einen kleinen Muck auf der Holzwurzel entdeckt, ob es jetzt genau das gleiche Baby ist, kann ich nicht sagen, wobei sich diese Winzlinge ja schon fast täglich in der Farbe verändern können. Diesesmal lasse ich es bei den Großen, ich schätze dass es mindestens zwei Wochen alt ist und es hat somit schon einige Terra-Reinigungen und Umgrabungen überstanden. Einmal Fulicas – immer Fulicas!

bild541

Drei Monate

Nun habe ich die beiden Fulica-Häuschenalbinos schon drei Monate und bin sehr zufrieden mit ihnen. Mittlerweile haben sie sich auch optimal in das große Terrarium eingewöhnt und graben sich überhaupt nicht mehr ein.
Allerdings habe ich da anscheinend sehr „aktive“ Kameraden bekommen, denn sie baggern schon ziemlich stark meine „alten“ White Jade’s an, die fast doppelt so groß sind … trotz ihrer Jugend haben sie keinen Respekt!  🙂
Da werde ich mich bald auf noch mehr Gelege gefasst machen können.
Das Verhalten sich auch geändert, sie sind nicht mehr scheu und bleiben auch aus dem Häuschen, wenn ich sie herausnehme. Beim Futter sind sie auch nicht mäkelig, alles wird gerne genommen und sie sind auch Tagsüber öfter mal unterwegs um sich Nahrung zu holen.
Bisher hatten meine anderen Schnecken eigentlich ihre Ruhe, jetzt müssen sie immer wieder mal Taxi spielen, weil eine der frechen Jugendlichen sich einfach an ein großes Häuschen pappt und mitfährt … hahaha
Aber durch die beiden ist auch wieder etwas Leben in die Bude gekommen.

bild537

bild538

bild540

.

Und ordentlich gewachsen sind sie auch bisher.
Achatina Fulica – in allen Varianten – sind einfach geniale Schnecken.
Ich mag sie total, alle! 🙂

bild539

3 Gelbe und ein Nackter …

Nachdem es heute Nachmittag gnädigerweise etwas geregnet hat, kriechen wieder ein paar Schneckchen herum. Allerdings habe ich dieses Jahr relativ wenige Schnecken in der Hecke. Es gab Zeiten, da hätte ich in 5 Minuten ca 50 Tiere einsammeln können, aber momentan sehe ich kaum welche.
Gerade mal ein paar von der gelben Fraktion habe ich entdeckt, eine am Zwerg-Rhododendron und zwei Schlafmützen, die an einem alten Holzstück pappen.

Und gestern Nacht nach dem kurzen Gewitter, waren Besucher auf meiner Terrasse … lauter nackte Kerle!
Es waren halbwüchsige Tigerschnegel. Einen davon habe ich mir geschnappt und fotografiert.

bild535

bild534

bild536

Farbtupfer in der Hecke

Heute ist wieder so ein komisches Wetter. Es ist zwar nicht so besonders warm, aber irgendwie drückt die Luft als ob es Regnen wollte, was es aber nicht tut. Meine Gartenschnecken sind auch ganz durcheinander, eigentlich sollten sie ja Tagsüber nicht im Gestrüpp herumturnen.
Bei mir gibt es gelbe Bänderschnecken mit Streifen und welche in Rosa, ohne schwarze Streifen. Diese hier muss ein „Mischling“ sein, sie konnte sich nicht zwischen Gelb und Rosa entscheiden  😀

bild532

bild533

Findelkind

Das hier ist auch wieder so ein „Überlebenskünstler“ 😉
Vor einigen Wochen fand ich (wieder mal) eine winzige, glänzende Kugel beim Saubermachen – und so sieht sie jetzt mittlerweile aus.
Die Gelege werden eigentlich niemals an der Rückwand abgelegt, immer mittig, oder vorne/seitlich an den Scheiben. Wenn ich aber ein übersehenes Schneckenbaby finde, dann meist hinten, direkt unter der Wasserschale. Seltsam, dass die Kleinen unterirdisch den Weg nach hinten kriechen. Die Findelkinder haben oft ein etwas verditschtes, oder verkratzes Häuschen, weil sie ja bei meinem Buddeln unsanft hin und her geschoben/geworfen werden, ich sehe sie ja nicht … ansonsten würde ich sie ja schon als Ei entfernen. Und ich schätze, dass sie mindestens 3-4 Umgrabungen mitmachen müssen, bis sie schlüpfen und entdeckt werden. da ich ja jede Woche saubermache. Wenn ich extra Schnecken schlüpfen lasse, dann lege ich die Eier ja sehr sorgsam in eine Heimchenbox und sie werden nicht mehr berührt, bis die Babys ihre Schale verlassen und nach einiger Zeit an die Oberfläche kriechen. Von daher ist es ja klar, dass diese Häuschen dann meist einwandfrei sind.
Wobei die Kleine hier ja auch ein relativ gutes Haus hat, aber es ist halt schwieriger für sie überhaupt am Leben zu bleiben.
Und deshalb mag ich meine Zufallskinder auch so sehr 😀

Eine „astreine“ Fulica white Jade (ca 3cm) die zum Fotografieren mal kurz nach draussen musste 😉

bild530

Wachstum

Ich finde, dass sich meine Rodatzi’s sehr schön entwickeln. Die Gehäuse haben inzwischen gut 6cm und die Gewichte liegen zwischen 29 Gramm und 31 Gramm. Das dürfte für das Alter jetzt alles normal sein.
Ihre anfängliche Zurückhaltung haben sie komplett verloren, sie fressen auch auf der Hand, wenn ich sie – wie jetzt – zum Untersuchen und Fotografieren herausnehme.
Ich kann sie nur daran unterscheiden, weil eine der Beiden einen dunkleren Weichkörper hat. Diese Dunklere sitzt wirklich oft in der Badeschale, die Hellere habe ich noch nie darin gesehen.   😉
Besonders beliebt sind die Koi-Sticks, egal wieviele ich in das Terrarium lege, die sind immer weggefuttert.
Meine gesamten Schnecken mögen kein Obst, jetzt hatte ich es mit halbierten Süßkirschen probiert, aber da geht nichts, genauso wie ich sie hineingelegt habe, kann ich sie am nächsten Tag wieder herausnehmen. Egal ob Pfirsich, Aprikose, Banane, Erdbeeren … nichts! Sie mögen nur Gemüse und Salat – und Koi-Sticks/Snail-Sticks.
Und hier ein paar „Beweisfotos“, dass sie wachsen und gedeihen.   😉

(die Lichtverhältnisse beim Fotografieren passen mir gar nicht, aber ich will die Schnecken jetzt nicht nochmal herausholen)

bild526

bild527

bild528

bild524

bild525

.

Und ein Bild meiner letzten wildfarbenen Fulica, ihre Partnerin ist ja (wahrscheinlich an den vielen Eiern, die sie gar nicht alle legen konnte) gestorben. Eigentlich hat das Haus auch eine sehr hübsche Färbung, nur am Eingangsrand ist es schon sehr abgenutzt und abgeschabt. Die Haltungsbedingungen sind ja immer gleich, vielleicht liegt es bei ihr auch am Alter. Natürlich ist sie, allgemein gesehen, noch jung, aber unter den Umständen mit dem ursprünglich äußerst schlechten Haus und im Vergleich zu den Geschwistern, hat sie mit ihren eineinhalb Jahren alle übertroffen. Ich hoffe, dass ich sie noch lange habe.
Damit sie sich nicht alleine fühlt, lebt sie mit den beiden Rodatzi’s zusammen, es kann ja noch nicht zu (unerwünschten) Verpaarungen kommen, da die Rodatzi’s noch viel zu jung dafür sind.
Wenn es soweit ist, muss ich mir was überlegen … vermehren „darf“ sie sich jedenfalls nicht, wegen den schlechten Vererbungen, mit denen ich meine Erfahrungen gesammelt habe.
Aber trotzdem ist sie eine schöne Schnecke … und ich mag sie auch sehr gerne!  😀

bild529

Vorherige ältere Einträge

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 23 Followern an

Kalender

November 2017
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Gelistet bei

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de