Vertikal

So langsam werden die Schnecken wieder munter. Nur noch zwei schlafen mit geschlossener Türe.

Und nach einer etwas längeren Ruhezeit, in der man fest in das Haus eingerollt war, muss man sich erst mal aushängen …..
Sie hing da an dem Ast ein paar Stunden herum und schaute sich die Gegend von oben an, dann machte sie sich ganz lang und fand am Boden ein kleines Stückchen Salat, das sie dann gleich in ihrer Hängestellung gefuttert hat.   🙂

Man sieht es auf den Bildern ja nicht, aber das Gehäuse ist ca 14 cm lang und die Schnecke wiegt über 350g. Also so ganz ungefährlich empfinde ich die Situation nicht. Ich hoffe, sie weiß was sie ihren Körper zumuten kann …

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Ruhezeit

Hier ist kaum mehr was los. Das liegt daran, dass meine Schnecken beschlossen haben zu schlafen. Die Drei auf den Ästen kommen noch hin und wieder zum Futter, die beiden Rodatzi’s auch, aber die restlichen fünf haben einen Kalkdeckel gebildet und ich lasse sie deshalb auch in Ruhe.
Ich habe jetzt in den letzten zwei Wochen auch nur ein einziges Gelege gefunden, ja – leider muss ich ja trotzdem vorsichtig buddeln, denn die die wach sind … sind es nicht ohne Grund 😉

Jetzt bin ich gespannt, wie lange sie wohl schlafen, denn bisher haben sie sich nicht länger als ein paar Tage eingedeckelt, jetzt ist es schon eine Woche.
Freundlicherweise haben sich die Schläfer alle in den Blumenkasten gelegt, das hilft mir sehr beim Saubermachen, denn ich kann sie mitsamt dem ganzen Kasten herausheben und muss sie nicht weiter stören.

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Suchbild

 

Die Großen liegen schlafend am Boden herum und alles ist friedlich, die typische Schneckenwelt halt.
Aber nur, solange man sich das Bild nicht ganz genau anschaut!

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Denn auf der Vergrößerung sieht man tatsächlich wieder so einen kleinen Lümmel sitzen, der sich durchgeschmuggelt hat. Da ich die Bilder nicht immer sofort auf den PC lade, war das Schneckenbaby natürlich nicht mehr zu finden, als ich danach suchte.

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Heute habe ich einen kleinen Muck auf der Holzwurzel entdeckt, ob es jetzt genau das gleiche Baby ist, kann ich nicht sagen, wobei sich diese Winzlinge ja schon fast täglich in der Farbe verändern können. Diesesmal lasse ich es bei den Großen, ich schätze dass es mindestens zwei Wochen alt ist und es hat somit schon einige Terra-Reinigungen und Umgrabungen überstanden. Einmal Fulicas – immer Fulicas!

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Findelkind

Das hier ist auch wieder so ein „Überlebenskünstler“ 😉
Vor einigen Wochen fand ich (wieder mal) eine winzige, glänzende Kugel beim Saubermachen – und so sieht sie jetzt mittlerweile aus.
Die Gelege werden eigentlich niemals an der Rückwand abgelegt, immer mittig, oder vorne/seitlich an den Scheiben. Wenn ich aber ein übersehenes Schneckenbaby finde, dann meist hinten, direkt unter der Wasserschale. Seltsam, dass die Kleinen unterirdisch den Weg nach hinten kriechen. Die Findelkinder haben oft ein etwas verditschtes, oder verkratzes Häuschen, weil sie ja bei meinem Buddeln unsanft hin und her geschoben/geworfen werden, ich sehe sie ja nicht … ansonsten würde ich sie ja schon als Ei entfernen. Und ich schätze, dass sie mindestens 3-4 Umgrabungen mitmachen müssen, bis sie schlüpfen und entdeckt werden. da ich ja jede Woche saubermache. Wenn ich extra Schnecken schlüpfen lasse, dann lege ich die Eier ja sehr sorgsam in eine Heimchenbox und sie werden nicht mehr berührt, bis die Babys ihre Schale verlassen und nach einiger Zeit an die Oberfläche kriechen. Von daher ist es ja klar, dass diese Häuschen dann meist einwandfrei sind.
Wobei die Kleine hier ja auch ein relativ gutes Haus hat, aber es ist halt schwieriger für sie überhaupt am Leben zu bleiben.
Und deshalb mag ich meine Zufallskinder auch so sehr 😀

Eine „astreine“ Fulica white Jade (ca 3cm) die zum Fotografieren mal kurz nach draussen musste 😉

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Farbenfroh

Ich finde es äußerst interessant wie das Häuschen farblich aufgeteilt ist.
Wie mit dem Lineal gezogen sind plötzlich die Streifen zu Ende. Normalerweise gibt es in der Windung eine Kante, an der dann die nächste Windung beginnt, aber bei dieser Baby-white Jade ist die große Windung farblich zweigeteilt.
Es ist überhaupt immer total spannend, wie die Kleinen sich verändern, bis sie erwachsen sind.
Gelblich kommen sie auf die Welt, dann sind schwarze Punkte zu sehen, dann kommen noch rote Streifen dazu und wenn sie erwachsen sind, vermischt sich alles wieder.

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Beschäftigungstherapie

Im Forum habe ich gelesen, dass es selbst für Schnecken, eine Beschäftigungstherapie gibt … hahaha
Tja, selbstverständlich probiere ich das auch aus und es klappt! Man wirft einfach nur ein paar Koisticks in die Badeschale und es dauert nicht lange bis sich die erste Schnecke auf den Weg macht. Allerdings ist es relativ schwierig, die Sticks zu „packen“, denn sie schwimmen ja immer wieder weg. Aber … eine richtige Schnecke sollte ja Zeit haben.

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Aha, von daher kommt der Duft …

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Und schon hat man den Dreh raus! Die Sticks werden zusammengetrieben und solange geschoben, bis sie in einer Ecke sind und automatisch liegen bleiben, dann steht dem Verzehr nichts mehr im Wege   🙂

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So klappt das dann – irgendwann …

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ha ha ha, wir schauen erst mal zu, wie die das macht …

 

 

Nachwuchs? Immer!

Nicht dass jemand denkt, mir gehen die Kinder aus …
Das sind meine letzten White Jade Babys, die ich vor ein paar Wochen, als winzige Glasmurmeln beim Saubermachen fand. Sollte ich wieder eine finden, muss sie leider den Weg in den Froster gehen, ich kann leider keine Weiteren mehr behalten.
Ich wühle die Erde wirklich sorgfältig durch, Abschnitt für Abschnitt, es ist mir ein Rätsel dass es immer wieder Eier schaffen, unentdeckt zu bleiben.

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Naja, wenn sie schon freiwillig auf meinem Arm klettert, dann lasse ich sie auch. Normalerweise mag ich das nicht, denn die Haut ist ja salzig und das ist schlecht für Schnecken. Aber als ich die beiden kleinen vom Bild oben fotografierte, da kam ich dem Untersetzer, auf dem die Rodatzi’s waren, mit meinem Arm wohl zu nahe und da war dann eine der Beiden recht neugierig.

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Jung und Alt

Die kleinen Rodatzi’s werden von Tag zu Tag „hübscher“. Ich spreche von hübscher – weil ich Schnecken allgemein als hübsche und anmutige Tiere sehe. Besonders niedlich finde ich die Fühler, wie sie so im Farbton auslaufen und auch das Schnütchen auf dem letzten Bild   🙂

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Aber trotz aller Schwärmerei für die neuen Bewohner kommen meine „alten“ Schneewittchen selbstverständlich auch nicht zu kurz! Heute war wieder Großputz, bei jeder einzelne Schnecke wurde ein Rundumcheck gemacht, ob die Gehäuse und die Körper in Ordnung sind … alles prima.
Und nach den ganzen Umständen kann man sich gleich das frische Basilikum schmecken lassen.

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Mutterschutz

Meine Fulica Vollalbino hat sich zwei Tage sehr geplagt und über 300 Eier gelegt. Sie wirkt auf mich recht erschöpft und sie verlässt die Stelle auch nicht. Ich habe ihr Wasser auf einem Salatblatt getröpfelt, das sie auch getrunken hat und dann habe ich ihr noch ein Stückchen Salat (mit etwas Haferflocken und zerriebenen Koisticks) vor dem Kopf gelegt, das hat sie jetzt gefressen.  Ich verwöhne sie noch ein bisschen.

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Ganz anders geht es bei den Fulicas white Jade zu … als ob es kein Morgen gäbe! Sie nehmen sich nicht mal die Zeit, vom Schlafkasten herunter zu klettern, also Tischsitten sind das … unmöglich!  😉

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Samstags-Impressionen

Damit sind nun auch die Machtverhältnisse geklärt!
Nur Königin Berta darf im Blumentopfbett schlafen, das Fußvolk liegt demütig und halb versteckt im Boden.

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Manche können das Wasser teilen – und manche die Kräuter … ups 😉

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Im Becken leben 9 Schnecken. Das hier sind meine ersten drei white Jade Geschwister, die ich 2011 als Babys bekommen habe. Immer wieder gibt es Zeiten, wo sich genau diese Drei zusammenfinden, wie hier auf dem Bild. Manchmal kommt es mir tatsächlich so vor, als ob sie sich „erkennen“, aber vielleicht sind es wirklich auch nur Zufälle ..?

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Man beachte die orange-gelben Süsskartoffelfußränder! haha

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Tja und natürlich toppt ein neuer Ast immer wieder alles! Ich freue mich selber jedesmal, wenn ich so schöne Äste bekomme und sehe, wie chillig und entspannt sich die Schnecken über den Ast hermachen …

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