Wachstum

Ich finde, dass sich meine Rodatzi’s sehr schön entwickeln. Die Gehäuse haben inzwischen gut 6cm und die Gewichte liegen zwischen 29 Gramm und 31 Gramm. Das dürfte für das Alter jetzt alles normal sein.
Ihre anfängliche Zurückhaltung haben sie komplett verloren, sie fressen auch auf der Hand, wenn ich sie – wie jetzt – zum Untersuchen und Fotografieren herausnehme.
Ich kann sie nur daran unterscheiden, weil eine der Beiden einen dunkleren Weichkörper hat. Diese Dunklere sitzt wirklich oft in der Badeschale, die Hellere habe ich noch nie darin gesehen.   😉
Besonders beliebt sind die Koi-Sticks, egal wieviele ich in das Terrarium lege, die sind immer weggefuttert.
Meine gesamten Schnecken mögen kein Obst, jetzt hatte ich es mit halbierten Süßkirschen probiert, aber da geht nichts, genauso wie ich sie hineingelegt habe, kann ich sie am nächsten Tag wieder herausnehmen. Egal ob Pfirsich, Aprikose, Banane, Erdbeeren … nichts! Sie mögen nur Gemüse und Salat – und Koi-Sticks/Snail-Sticks.
Und hier ein paar „Beweisfotos“, dass sie wachsen und gedeihen.   😉

(die Lichtverhältnisse beim Fotografieren passen mir gar nicht, aber ich will die Schnecken jetzt nicht nochmal herausholen)

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Und ein Bild meiner letzten wildfarbenen Fulica, ihre Partnerin ist ja (wahrscheinlich an den vielen Eiern, die sie gar nicht alle legen konnte) gestorben. Eigentlich hat das Haus auch eine sehr hübsche Färbung, nur am Eingangsrand ist es schon sehr abgenutzt und abgeschabt. Die Haltungsbedingungen sind ja immer gleich, vielleicht liegt es bei ihr auch am Alter. Natürlich ist sie, allgemein gesehen, noch jung, aber unter den Umständen mit dem ursprünglich äußerst schlechten Haus und im Vergleich zu den Geschwistern, hat sie mit ihren eineinhalb Jahren alle übertroffen. Ich hoffe, dass ich sie noch lange habe.
Damit sie sich nicht alleine fühlt, lebt sie mit den beiden Rodatzi’s zusammen, es kann ja noch nicht zu (unerwünschten) Verpaarungen kommen, da die Rodatzi’s noch viel zu jung dafür sind.
Wenn es soweit ist, muss ich mir was überlegen … vermehren „darf“ sie sich jedenfalls nicht, wegen den schlechten Vererbungen, mit denen ich meine Erfahrungen gesammelt habe.
Aber trotzdem ist sie eine schöne Schnecke … und ich mag sie auch sehr gerne!  😀

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Schrecksekunden

Heute bin ich total erschrocken!
Meine wildfarbene Fulica lag unten im Substrat auf der Seite und ihr Körper war relativ weit aussen. Es hatte den Anschein, als ob sie von der Decke geplumst wäre und sie sich nicht mehr aufrichten könnte. Erst ließ ich sie noch eine Weile so liegen, beobachtete sie aber. Dann holte ich sie raus und setzte sie auf ein Salatblatt mit ein paar Gammarus. Sie blieb die ganze Zeit so breit ausgefahren, hat die Gammarus gefressen, aber hob ihr Haus nicht auf den Rücken.
Ich wollte gleich ihr Becken saubermachen und dann wusste ich warum sie so erschöpft war …… Eier!
Normalerweise bleiben sie nach dem Legen noch eine ganze Weile mit dem Kopf in der Erde, oder sie hocken dann noch eine Zeitlang auf dem Gelege und schlafen. Jedenfalls wurde es bis jetzt von allen meinen Schnecken so gemacht.
Diesesmal war es anders, ich sah auch noch Eier in der Schnecke, also war sie noch nicht fertig. Warum kam sie dann überhaupt heraus? Hätte ich das gewusst, hätte ich sie natürlich in Ruhe gelassen 😦
Hoffentlich legt sie den Rest noch problemlos ab, ich störe sie jetzt jedenfalls ein paar Tage nicht mehr.

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Schönes Haus

Die Gehäuse meiner Wildfarbenen werden immer schöner, die Nähte von den Windungen sind optimal geschlossen. Bei genauem Hinsehen merkt man aber, dass das Haus ein bisschen „krumm“ verläuft, aber das ist ja wirklich kein Problem.
So hell wie auf dem Foto ist der Körper nicht, das Bild entstand draussen, weil ich das Terrarium mit dem Gartenschlauch komplett gereinigt habe, die Schnecke war zwar im Schatten, aber der Foto in der Sonne.

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schnell verstecken …

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Das Abgabe-Trio

Die kleine white Jade verkörpert ja total das Kindchenschema … mit ihrem kurzen Füßchen und dem runden Häuschen  🙂

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Inzwischen haben die beiden Jüngsten auch ihre Eier verlassen, es sind zwei White Jade.
Diese Drei werden ja demnächst an meine Kollegin abgegeben.
Zwischen der Wildfarbenen und den Jade-Frischlingen sind 18 Tage Altersunterschied.

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Die kleine Wilde

Gerade mal 6 Tage nach den ersten Bildern hat das kleine Knubbelchen schon Farbe bekommen. Die roten Streifen sind ganz deutlich zu sehen. Dass es eine wildfarbene Fulica ist, habe ich schon gleich gesehen als ich es gefunden habe, man sieht ja die dunklen Pupillen. Die Kleine sitzt auf einem Basilikumblatt …

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In einem Schneckenhaus steckt schon eine Menge Schnecke drinnen …

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Ich habe schon oft gelesen, dass verschiedene Moosarten leicht giftig sein sollen. Meine Schnecken fressen manchmal das Moos von den Ästen, aber nicht jedes. Ganz niedriges Moos lassen sie stehen, höhergewachsenes knabbern sie ab.
Ich vertraue auf ihre Instinkte, dass sie wissen, was ihnen schaden könnte.
Und aus Hunger müssen sie auf keinen Fall Moos futtern, die Schale ist täglich gut befüllt.

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Und hier wieder mal ein Blick auf die ehemaligen Sorgenschnecken.
Es geht ihnen gut, die Häuschen sind wunderschön geworden – und geblieben.
Die Körper sind relativ hell und der Aalstrich ist auch ziemlich blass. Wenn ich von den Beiden Nachwuchs haben wollte, müsste ich wahrscheinlich eine sehr dunkle wildfarbene Fulica dazusetzen, damit wieder Farbe ins Spiel kommt, aber das will ich ja nicht! Ich bin sehr zufrieden, dass sie sich so toll entwickelt haben, das hätte ich mir ja vor einem Jahr nicht mal träumen lassen.

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Die Wildfarbenen

In der „Babybox“ leben mittlerweile nur noch zwei wildfarbene Fulicas.
Babybox kann ich das gar nicht mehr nennen, es sind ja keine Babys mehr. Außerdem haben sie jetzt auch eine neue und größere Box, damit sie genug Platz haben.
Drei sind verstorben, aber Dank der Heilerde haben sie trotzdem viel länger gelebt, als ich erwartet habe.
Die Zwei machen einen sehr munteren Eindruck, es werden auch wöchentlich Eier gelegt.
Die Häuschen sind nahezu einwandfrei, sie sind beide ungefähr sechs cm lang und haben immer einen Wachstumsrand, werden aber trotzdem nicht größer. *lol*
Die Körper sind auch sehr kräftig und nicht mehr dünn, also ich würde sagen … sie sind jetzt gesund.
Zu meiner Heilerde/Pinienborkenmischung ist jetzt noch Anzuchtserde dazugekommen, dadurch wird das Substrat sehr weich und sie „betreten“ auch eine komplett neue Mischung sofort und wühlen darin herum.
Mein Mischungsverhältnis besteht aus:

  • 1 Teil Kokoshumus
  • 1 Teil Anzuchtserde
  • 1/2 Teil Heilerde
  • 1/2 Teil Pinienrinde
  • 1/4 Teil Gartenkalk

Zusätzlich Terrarienmoos und echte Äste, oder Wurzeln.
Teilweise auch frische Bio-Kräuter (Basilikum, Melisse usw. im Töpfchen)
Bestimmt ist das alles kein Allheilmittel, aber zumindest bei meinen wildfarbenen Fulicas hat sich das bewährt und die lange Zeit der Krankheiten scheint endlich vorbei zu sein.

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Gute Ansätze für 2013

Das winzige Knubbelchen habe ich mir heute auch genauer angeschaut, es ist, ohne Zweifel, eine white Jade!
Der weiße Körper ist klar, die rötlichen Streifen sind auf jeden Fall auch zu sehen.
Ich hätte mich sehr gefreut, wenn es eine Vollalbino geworden wäre, denn ein VA-Baby habe ich noch nie gefunden. Bestimmt sind in den vielen Eiern, die ständig gelegt werden, auch VA’s dabei, aber dazu müsste ich ja alle schlüpfen lassen und dann „aussortieren“ … und das bringe ich nicht übers Herz.

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Und das ist eine der wildfarbenen Fulicas, die durch die Heilerde „gesund“ geworden ist. Betrachtet man das spitze Ende des Gehäuses genauer, sieht man, dass in den ersten Lebenswochen die Windungen nicht richtig gebaut wurden. Vor Allem die zweite Windung ist sozusagen unterdrückt gewachsen.
Im Gegensatz zu meinen white Jade-Fulicas fehlen zwei komplette Windungen, die sie mit Sicherheit jetzt auch nicht mehr anbauen wird. Darum auch der Kleinwuchs, sie misst 5-6cm.
Aber das ist überhaupt nicht schlimm, ich freue mich sehr über das schöne glatte Häuschen und der Weichkörper ist auch kräftig. Kein Vergleich zu den Anfängen mit der Heilerde, da waren alle Häuschen ja elendig verkruschelt und die Körper kraftlos und dünn.
Besser könnte es nicht mehr werden, ich bin absolut zufrieden. Somit denke ich, dass 2013 vielleicht  etwas sorgenfreier wird.  😀

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Eier

Der 12.12.12 ist schon wirklich ein „besonderes“ Datum.
Jetzt wurde tatsächlich in der Babybox für Nachwuchs gesorgt …
Zum Glück wurden die Eier direkt an die Plastikscheibe gelegt, so konnte ich sie auch gleich sehen.
Die Eier sind etwas kleiner, als die von meinen White Jade’s, aber sie sind alle fest und gleichmäßig.
Auffällig gelb sind sie, das wird wohl auch von der Heilerde kommen, denke ich.
Schlüpfen wird keine Schnecke, das gesamte Substrat habe ich dem Frost übergeben, nicht dass ich ausversehen ein verstecktes Ei liegen lasse und mich dann beim nächsten Saubermachen ein kleines Schneckengesicht anschaut … und meine Vernunft deswegen wieder versagt.
Sie scheinen sich wirklich wohl zu fühlen, ansonsten würden sie sich bestimmt nicht mit der Produktion von Eiern herumplagen.
LU – deine Heilerde wird mir langsam ein bisschen unheimlich … 😉
Immerhin, 47 (fast normalgroße) Eier in einer zwergwüchsigen Fulica!

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So fand ich das Gelege

So fand ich das Gelege vor

Erfolgserlebnis

Es ist eigentlich kaum zu glauben, aber die gesamte große Windung ist völlig kruschelfrei gewachsen!
Scheinbar ist die Mischung, Heilerde-Kokoshumus-Pinienrinde-Gartenkalk, ein Zaubermittel.
Desweiteren füttere ich dreimal pro Woche ein paar Koi-Sticks zusätzlich, die sehr gerne angenommen werden und einmal pro Woche bestreue ich das Futter noch mit Korvimin, das eigentlich ein Nahrungsergänzungsmittel für Reptilien und Vögel ist und wertvolle Vitamine enthält.
Ein spezielles Schneckenfutter gibt es ja nicht, deswegen versuche ich soviel Abwechslung wie Möglich anzubieten. Das einzige Obst was meine Schnecken fressen, ist die Sharonfrucht, alles Andere bleibt unberührt liegen. Gemüse und Salat wird fast alles angenommen.

Am Zwergenwuchs hat sich nichts geändert, sie misst ungefähr 3 Zentimeter, was eher unseren Gartenschnecken entsprechen würde, nicht aber der Art – Achatina Fulica.
Jetzt stellt sich aber auch die Frage, ob das mit dem Kruschelhaus nicht doch auch Haltungsfehler sind?
Wenn ja, warum wirkt sich das dann ausschließlich auf wildfarbene Fulicas aus, jedoch nicht auf die white Jade Fulicas?

Nie im Leben hätte ich mit so einem Erfolg gerechnet, vielen herzlichen Dank an LU  

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