Schlechte Zeiten

Hallo meine treuen Besucher,

es wird Zeit, dass ich mich melde und erkläre, warum ich so lange abwesen war.
Traurige Dinge sind passiert … insgesamt sind fünf meiner großen Schnecken gestorben  😦
Warum nur? Ich weiß es nicht. Lag es am Futter, habe ich es nicht gründlich genug gewaschen?
Lag es am Laub, das ich immer im Wald hole? War da vielleicht irgendein „Gift“ dran?
Wenn ja, warum haben dann die anderen überlebt? Gerade auch die Rodatzi’s, die ja noch am jüngsten sind?
Seltsamerweise geht es mehreren Schneckenhaltern so, dass in diesem Winter (der ja gar kein richtiger Winter ist) irgendwie mehr Schnecken sterben, als sonst.
Meine Schnecken waren ja gerade mal drei Jahre alt, sie hätten locker noch doppelt so lange leben können.

Innerhalb von 2-3 Tagen zogen sich die Schnecken soweit in ihr Haus zurück, dass ich nicht mal mehr ein Stück vom Körper sehen konnte! Und die Großen waren ja nicht gerade dünn, ich frage mich wirklich, wie so ein kompletter Körper im engen hinteren Teil des Hauses verschwinden kann?
Da kamen sie auch nicht mehr heraus. Weder ansprühen, noch kräftig riechendes Futter half.
Nach ein paar Tagen roch es dann unangenehm im Terrarium, dann wusste ich, jetzt ist wieder eine tot.
Ich habe alles versucht, was mir eingefallen ist zu ändern.
Neues Substrat, Ohne Laub, ohne Moos, ohne Äste … dann habe ich wieder neu eingerichtet, aber es half nichts.
Die toten Schnecken habe ich im Garten vergraben, ich hole die Häuschen nächsten Sommer nicht mehr heraus.
Jetzt warte ich, was mit den Restlichen passiert, ich rechne mit dem Schlimmsten, obwohl sie bis heute gut und viel fressen. Das taten die Anderen aber auch, bis sie eben plötzlich am nächsten Tag so völlig eingezogen waren.
Das alles passierte nicht in der selben Zeit, sondern innerhalb zwei Monaten.

Bevor das mit dem Schneckensterben anfing, wurde ich benachrichtig, dass alle meine Einträge hier und die dazugehörigen Bilder kopiert wurden und ein anderer Blog damit befüllt wurde. Mittlerweile gibt es diesen Blog nicht mehr, weil viele Blogbetreiber dort ihre Einträge und Bilder gefunden haben und gegen den Betrüger vorgegangen sind. Näheres weiß ich nicht, aber es waren ja nicht nur solche „privaten“ Geschichten wie bei mir dabei, sondern auch Blogs, die Geschäftlich geführt wurden. Soweit mir bekannt ist, wurde der Hoster des Blogs angeschrieben, damit er diesen Blog löscht, was auch gemacht wurde.

Und das alles zusammen hat mir die ganze Lust verdorben, hier weiter zu machen.
Ich hatte auch keine Freude mehr an der neuen Kamera, wollte auch keine toten Tiere fotografieren.
Und ich wollte auch meine eigenen Einträge nicht irgendwo anders sehen … !

Trotzallem möchte ich euch unbedingt danken, dass ihr doch immer wieder vorbeigeschaut habt und auch Anmerkungen geschrieben habt. Sorry für meine Abwesenheit.

Und doch gibt es auch eine erfreuliche Neuigkeit, die aber einen extra Eintrag verdient hat, den ich auch gleich schreiben werde.

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Slow – der Film

Heute möchte ich einmal Werbung für einen ganz bezaubernden Dokumentarfilm machen, der bundesweit ab dem 23.05.2013 in unseren Kinos anläuft!
Vorab kann man schon den Trailer bewundern.  >>SLOW

SLOW – Das sind 86 Minuten nur Schnecken.
In ihrer vollen Pracht und Schönheit.

Der Film ist super nachhaltig. Gedreht im Stuttgarter Stadtwald. CO2-Neutral produziert.
Der Film lenkt das Interesse auf die Natur vor unserer Hautür.
Der Film Entschleunigt. Der Film ist aktive Achtsamkeit.

SLOW ist ein Kino-Film, der Naturerlebnis, Entschleunigung, Meditation, gelebte Achtsamkeit und Nachhaltigkeit auf eindrucksvolle Art für die Dauer eines Schneckentages miteinander verbindet. Vor unserer eigenen Haustüre startet eine langsame Reise in die Welt der Zeitfülle, die uns staunen und innehalten lässt.

Für das Team um SLOW ist die Frage nach Zeit und Geschwindigkeit ein zentraler Schlüssel zum fairen und zukunftsfähigen Umgang mit sich selbst und unserer (Um-) Welt.

SLOW versteht sich als kontemplativer Natur-Film, als filmische Meditation und Teil der weltweiten SLOW-Bewegung.

Das Besondere an SLOW:
Natur-Abenteuer vor unserer Haustüre!
Und der Film ist ein nachhaltiger Film wie sonst kaum ein Dokumentarfilm.
SLOW wurde komplett im Stuttgarter Stadtwald, also direkt vor meiner Büro bzw. Wohnungs-Tür gedreht.
Auch die gesamte Postproduktion fand in unserer Nachbarschaft statt.
Denn: Kein Reise-Aufwand und trotzdem eine tolle Story ist die Beste Kombination aus CO2-Emissions-Vermeidung und Filme-Machen.

slow_film_micro_poster

Mini und Maxi

Hier ist meine zwergwüchsige, wildfarbene Fulica, im Vergleich zu meiner white Jade.
Das Haus der Wildfarbenen ist richtig schön geworden, kein Kruschel mehr und ringsherum glatt.
Die white Jade hat ja im Mittelteil diese dicken hellen Ablagerungen, Vielleicht ist das ein zuviel an Kalk von der Jugendzeit? Leider habe ich noch niemanden gefunden, der so etwas ähnliches bei seinen Schnecken hat.
Die white Jade misst 14cm – und die kleine Wildfarbene hat 8cm.
Die beiden leben streng getrennt, nur für das Bild habe ich sie 2 Minuten zusammengesetzt. Getrennt nur deshalb, weil die dunkle Schnecke die schlechten Erbanlagen in sich trägt. Sie darf sich nicht mehr vermehren.
Aber sie lebt ja nicht alleine, sondern in einer dreier Wohngemeinschaft, die eben alle die gleichen Erbanlagen haben.

bild431

Ich bin wieder hier …

… in meinem Revier  🙂

Da ich wegen meiner Hand-OP eine Zwangspause einlegen musste, war es einige Zeit still hier.
Meine Schnecken hatten soviel Ruhe wie nie zuvor … ausser oberflächliches Saubermachen und täglich frisches Futter, passierte nichts mehr. Alle Schnecken leben, aber sie pappen fast dauernd an der Scheibe, hm.

Ich kann zwar mit der rechten Hand immer noch nicht richtig greifen, oder wühlen, aber zumindest ist nur noch eine relativ dünne Binde um das Handgelenk und es wird jeden Tag besser. Ich darf halt noch nicht belasten.
(Diagnose – Discus Triangularis war eingerissen und wurde arthroskopisch wieder refixiert)

Möchte mich auch herzlich bei meinen lieben Besuchern bedanken, die trotz meiner Abwesenheit vorbeigeschaut haben und mich (meine Schnecken) nicht vergessen haben 🙂
Bald geht es hier wieder wie gewohnt weiter.

Hasi ist wieder weg

Am Mittwoch, den 6. Juni, fand mein kleiner Fundhase eine neue Familie.
Ich habe ihn mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge abgegeben, denn auch nach nur ein paar Tagen – hing ich schon an den Mümmler. Aber ich bin sehr froh, dass sich alles zum Guten gedreht hat, zum großen Glück musste ich ihn nicht ins Tierheim bringen, und zum noch größeren Glück landete er nicht als „Futter“ im Tiergarten, das wurde mir nämlich gesagt!

Im Stillen habe ich gehofft, dass sich die neue Familie vielleicht mal bei mir meldet und sagt, dass alles gut läuft, aber bis jetzt hat leider noch keiner angerufen. Ich möchte mich auch nicht aufdrängen und die Leute nerven, ich fand es ja schon echt klasse, dass gefragt wurde, was ich für das Kaninchen haben möchte. (Natürlich nichts!)
Und sie wollten auch zum Tierarzt, um den Allgemeinzustand untersuchen zu lassen und wahrscheinlich auch wegen der Kastration. Ich bin heilfroh, dass er so gerne angenommen wurde.
Vielleicht höre ich ja doch demnächst eine Rückmeldung, ich denke echt oft an den kleinen Jungen ♥

Hasi gefunden

Am Freitag hat meine Tochter ein Hasi gefunden, es hüpfte am Firmengelände ihrer Arbeit herum. Man kann so ein Tierchen ja nicht seinem Schicksal überlassen, es hat ja keine Chance gegen Katzen und Marder usw.
Also rief sie mich an, ob sie es mit nach Hause bringen darf.
Wer kann da schon nein sagen, noch dazu war Regen angesagt.
So, wohin mit ihm, ich habe keine Käfige herumstehen?
Glück gehabt, meine Schwester brachte mir einen ausgedienten Käfig und natürlich wurde gleich Stroh, Einstreu, Heu und diverses Futter besorgt. Grünzeug wächst genug im Garten.
Ich hatte ja selber schon ein Kaninchen, also von daher war das kein Stress.

Ich habe dann beim Tierarzt und bei den nächsten beiden Tierheimen angerufen, aber kein Häschen wird gesucht.
In meinem Kopf schwirrte ständig der Gedanke herum, dass irgendwo ein kleines Mädchen weinend zuhause sitzt und seinen Hoppel vermisst … aber die Dame vom Tierheim hat mir mein „gute Welt denken“ gleich ausgeredet!
Sie meinte, dass gerade zu Ostern gerne Hasenbabys verschenkt werden, die dann in den Pfingstferien schon wieder zur Last werden und sehr oft einfach ausgesetzt werden … und in den letzten 2 Jahren wäre auch nur ein einziges Kaninchen wieder abgeholt worden. Ist das nicht traurig? Furchtbar!

Das Problem ist, dass ich den kleinen Mann leider nicht behalten kann. Nur vorübergehend.
Am Samstag beim Einkaufen habe ich natürlich bei den größten Supermärkten und Bäcker/Metzger geschaut, aber es hing kein Vermissten-Zettel aus … nichts.
Bei TA und Tierheimen habe ich meine Adresse und TelNr hinterlassen, habe auch „Gefunden-Formulare“ ausgefüllt, aber mir wurde gleich jede Hoffnung genommen. Trotzdem, wer weiß?
Vielleicht will ich in solchen Fällen einfach noch an das Gute im Menschen glauben …. ?

Die Vorschriften sind so, dass der ursprüngliche Besitzer ein halbes Jahr das Recht hat, sein Tier zurückzufordern.
Also ich darf ihn auch weitervermitteln, aber müsste die neue Adresse dann bei den Tierheimen angeben.
Ja okay, das sollte wohl kein Problem sein.
Mittlerweile habe ich zwei „fast-Zusagen“ … im Laufe der nächsten Woche(n) wird es sich dann entscheiden, ob er zu neuen Kumpels darf, oder ob ich ihn ins Tierheim bringen muss.

Er ist total zahm, kommt von alleine an den Käfigrand und lässt sich kraulen. Futtern tut er wie ein Weltmeister, was mir ja gefällt 🙂
Am meisten muss ich lachen, wenn er pennen will. Dann schubbert er, mit seiner Schnauze, die ganze Einstreu weg und knallt sich regelrecht auf den Boden! Da liegt er dann richtig auf der Seite … hihi das sieht sooo niedlich aus.

Die ersten 3 Bilder sind von der Farbe her sehr schön, weil er bei gutem Wetter draussen auf der Terrasse stehen kann, aber Nachts, oder wie jetzt, bei Regen,  muss er ins Wohnzimmer, deswegen wieder die komische gelbliche Farbe. *grrr*
Aber genau so legt er sich hin, plumst sich einfach auf die Seite 🙂
Leider regnet es heute, da muss er auch im Haus bleiben.
Und ratet mal … er liegt schon wieder auf der Seite … hihihi
Scheinbar hat der Kleine noch Vertrauen zu Menschen, ich kann ihn auch streicheln und er bleibt so liegen. Nur sein Auge geht dann mal kurz auf … hahahha so goldig 🙂
Also er ist gesund, das Fell ist einwandfrei, die Augen klar und die Zähne sind auch in Ordnung.
Kastriert ist er nicht …

Bitte haltet mir die Daumen, dass ich jemanden finde und ihn nicht ins Tierheim bringen muss. Im besten Fall liest vielleicht jemand den Bericht, der vom Verschwinden des schwarzen Männchens weiß … aber wohl eher nicht denke ich.

Das ist doch wirklich ein bildhübscher Kerl

Suchbegriffe

Hin und wieder sehe ich mir die Suchanfragen an, über die mein Blog gefunden wird.
Also heute war jemand anscheinend ziemlich hungrig …

1. Geburtstag

Das erste Jahr ist vergangen, gestern hatten sozusagen meine wildfarbenen Fulicas und der Blog, Geburtstag.
Diesen Anlass möchte ich nutzen, um meinen Besuchern ein herzliches Dankeschön zu sagen.
Ich freue mich sehr über eure Kommentare und das Anschauen meiner Bilder und hoffe, ihr verfolgt auch weiterhin den Lebenslauf meiner Schneckenbande  🙂

Schneckenbad

Endlich habe ich ein Badebecken gefunden, das aus relativ weichen Material gefertigt ist. Bisher habe ich immer wieder diverse Plastikdeckel hineingestellt, die regelmäßig umgekippt sind, oder unterbuddelt wurden und deshalb keinen Nutzen brachten.
Den neuen Pool habe ich direkt an die hintere Scheibe platziert, damit ist das Wasser auch nie zu kalt, weil die Scheibe durch die Heizmatte warm ist.
Von einigen Schnecken wird das Bad sehr gerne angenommen, manchmal trinken sie daraus und manchmal liegen sie auch stundenlang im Wasser.

.

Und manchmal sieht es aus, als würden sie sich waschen 🙂

Lana ♥

Einen kleinen Eintrag möchte ich auch meiner Urlaubs-Hündin Lana widmen.

Leider ist die Zeit bald vorbei, sie ist nur für 2 Wochen in unserer Familie.
Lana hat sich in kürzester Zeit wunderbar eingelebt, es gibt absolut keine Schwierigkeiten mit ihr. Ich mache täglich lange Waldspaziergänge mit ihr und gehe jeden Abend auf ein Hunde-Kommunikationsfeld.
Alles ohne Leine! Auf diesem Feld begegnen wir vielen anderen Hunden, bis jetzt habe ich kein Raufen erlebt, denn die Hunde haben alle die Möglichkeit, sich entweder aus dem Weg zu gehen, oder sich zu beschnüffeln – und wenn sie wollen, können sie auch miteinander rennen und spielen.
Anfangs war Lana sehr zurückhaltend, sie kam sofort zu mir, wenn ein anderer Hund auf sie aufmerksam wurde. Das hat sich komplett geändert, sie ist sehr freundlich und aufgeschlossen, geht auf Andere zu, achtet aber auf die Körperhaltung des fremden Hundes und je nach dem, springt sie mit ihm herum, oder kommt einfach wieder zu mir. Sie entfernt sich nicht besonders weit und kommt auch her, wenn ich sie rufe. Egal ob sie gerade spielt, oder nicht.
Ich habe absolutes Vertrauen zu ihr und ich denke, sie spürt das und vertraut mir ebenso.
Es ist sehr interessant zu beobachten, wie sich die ganzen Hunde verhalten. Ich freue mich jeden Tag darauf, auf dieses Feld zu gehen. Lana auch 🙂
Im Wald bleibt sie an jeder Kreuzung stehen und wartet, welchen Weg ich einschlage.
Sie ist noch nie ausser Sichtweite gerannt und schaut sich alle paar Meter um, ob ich noch da bin.
Wir brauchen keine Leine, wir brauchen auch kaum Worte. Es ist faszinierend, mit welcher Ruhe wir uns „verstehen“.
Sie schaut einem sehr intensiv in die Augen und streift gerne an den Beinen, wenn sie vorbei geht. Das ist „ihr streicheln“, so drückt sie es aus.
Die Zeit vergeht so schnell, am Wochenende wird sie wieder abgeholt. 😦
Ich weiß dass ich dann weinen werde, ich werde sie sehr vermissen.
Danke Lana

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