Heilerde Nachtrag

Nach eineinhalb Wochen Heilerde.
Der Zustand des Häuschens verschlechtert sich rapide. Binnen 10 Tage hat sich jetzt das Periostrakum fast über die gesamte Eingangswindung abgelöst. Die Schnecke ist scheinbar nicht in der Lage, das Haus normal ausbilden zu können.
Im Gegensatz die Geschwisterschnecke, die auch mehr als doppelt so groß ist.
Also leider hat die Heilerde auf diesen Schaden keine Wirkung.
Es ist ja offensichtlich, dass nicht nur das Periostrakum angegriffen ist, sondern die ganze Form vom Gehäuse stimmt nicht richtig. Zumindest frisst sie ein bisschen, wenn auch nicht viel, aber sie kommt (noch) täglich zum Futter.
Die Weißen haben sich so gut entwickelt, dass ich sie in ein paar Wochen umsetzen werde.
Einige Gelege habe ich im Laufe der Woche auch wieder gefunden, aber zum Glück keine weitere Babyschnecke 😀

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Heilerde 1. Woche

Leider konnte ich jetzt ausgerechnet keine Bilder machen, da ich jeden Tag so spät von der Arbeit heimkomme.
Ich werde das jetzt am Wochenende nachholen.

Zur Heilerde:
leider kann ich über keine Erfolge bei den drei Kruschelschnecken berichten. Die Häuschen sehen für mich unverändert aus. Also ich mache das jetzt auch noch weiterhin, so wie ich es geschrieben habe, aber ich rechne mir keine Verbesserung mehr aus. Es muss einfach ein „echter“ Erbschaden sein, der sich leider nicht von Außen beinflussen lässt.
Allerdings muss ich auch sagen, dass die gesunden White Jade-Babys innerhalb dieser einen Woche so gewachsen sind, dass ich gar nicht mehr erkennen kann, welche ich auf dem Vergleichsbild hatte.
Mein Fazit bis jetzt …
die Heilerde ist meiner Meinung nach auf jeden Fall eine gute Sache! Vielleicht kann sie auch „geringfügige“ Haltungsfehler wieder begradigen, aber bei den Gen-Defekten meiner braunen Fulicas ist sie machtlos.
Ich werde aber dabei bleiben, dass ich auch meinen gesunden Schnecken ein Bad in Heilerde anbiete.

Bilder folgen auf jeden Fall am Wochenende!

Heilerde, letzte Hoffnung?

Mit den wildfarbenen Fulicas (rechts) habe ich ja schon immer große Probleme. Auf dem Bild sind zwei Babyschnecken zu sehen, die beide am 4.07.2012, aus dem selben Gelege geschlüpft sind.
Da die Körperalbinos immer schöne Gehäuse haben – und die Braunen immer schlechte, muss ich davon ausgehen, dass etwas mit den Erbanlagen nicht stimmt, da sämtliche Babys zusammen in einer Faunabox leben und sozusagen auch die gleichen Lebensbedingungen haben. Schon nach kurzer Zeit heben sich die Körperalbinos deutlich mit Größe und Gewicht ab, die Braunen sterben jetzt schon vor Eintritt der Geschlechtsreife, also meist im 5. – 6. Monat.
Und bis jetzt ist mir nicht gelungen, herauszufinden, was die Ursache sein könnte.

Links – normales Wachstum, Rechts – Zwergwuchs und schlechtes Gehäuse

LU war so lieb und hat mir einen Tipp gegeben, es einmal mit Heilerde zu versuchen. Es könnte ja Möglich sein, dass die Braunen, aus welchem Grund auch immer, evtl bestimmte und notwendige Spurenelemente, oder Mineralstoffe nicht, oder ungenügend verwerten können.
Vor Allem, weil sie auch dieses „Kruschelhäuschen“-Problem hat und mit der Heilerde einen sagenhaften Erfolg erzielte. Und das in kürzester Zeit!
Selbstverständlich will ich nichts unversucht lassen, deshalb mache ich jetzt vorerst eine vierwöchige Heilerdenkur mit meinen Sorgenschnecken, nach der Anleitung von LU – die sehr viel von ihrer Erfahrung damit *hier* beschrieben hat.

Ab Heute werden die drei kleinen Sorgenschnecken täglich mit, in Wasser aufgelöster, Heilerde gebadet und in der Faunabox steht ein kleines Badebecken zur freien Verfügung, das sie selbst benutzen können, wenn sie vielleicht „Bedarf“ verspüren.
Natürlich können die drei „gesunden“ Weißen auch zum Baden, aber meine Konzentration beschränkt sich jetzt auf die Braunen Babys.
Ich denke, ich werde wöchentlich mit Bild und Text berichten – und ich hoffe, ähnlich durchschlagende Ergebnisse wie LU zu erzielen.

.

Die Behandlung beginnt.

Die Heilerde

Die Patienten!
Alle Drei schlechtwüchsig und mit „Kruschelhaus“

Ich habe den Boden einer Plastikschale nur ein bisschen mit dem Heilschlamm bedeckt und die Kleinen hineingesetzt und sie ungefähr 10 Minuten darin herumrutschen lassen. Während dessen habe ich immer wieder die Häuschen mit dem Schlamm beträufelt.
Ich habe zwar nicht gesehen, dass der Schlamm gefressen wurde, aber alle Drei haben sich relativ flach auf dem Boden gedrückt und keine hat einen Ausbruchsversuch unternommen, indem sie zum Rand gekrochen wäre, was ja mit Leichtigkeit möglich war.

Die Schlammschlacht …

In der Zwischenzeit habe ich auch ihr Zuhause neu eingerichtet.
Es gab wieder neue Flechtenäste, ein Mini-Badebecken mit Heilerden-Wasser und das Spaghnum Moos habe ich auch mit etwas Heilerde bepulvert. Zusätzlich noch ein neues Stück Sepia und zum Verstecken – einen kleinen Zweig der Kornellkirsche. Am Futterplatz ist Romanasalat mit Schnipseln aus Bauerngurke, Karotte und Zucchini, bestreut mit ein paar zerriebenen zarten Haferflocken.
Und so verschlammt wie sie waren, habe ich sie dann reingesetzt und jetzt haben sie 24 Stunden Ruhe.
Das wiederhole ich jetzt täglich – und ich bin sehr gespannt ob es nächsten Mittwoch ein besseres Ergebnis gibt.

Und falls ich etwas falsch gemacht habe, hoffe ich, dass mir LU Bescheid gibt ..  🙂

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