Glanzschnecke

Im Laub habe ich heute wieder eine „Kleinigkeit“ gefunden.
Es könnte sich um eine große Glanzschnecke (Oxychilus draparnaudi) handeln, aber es gibt ja einige Untergattungen, so dass es (mir) wirklich schwer fällt, den genauen Namen zu bestimmen.
Nach einer Weile schlüpfte sie aus dem Haus und ich konnte sehen, dass der Körper blau-grau war. Sie war meines Erachtens sehr dünn, ich habe sie lieber gleich wieder zurückgesetzt und mit Laub bedeckt, als sie weiterhin zu beobachten und betasten.
Ob sie wohl Morgen immer noch da ist?

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Schrecksekunden

Heute bin ich total erschrocken!
Meine wildfarbene Fulica lag unten im Substrat auf der Seite und ihr Körper war relativ weit aussen. Es hatte den Anschein, als ob sie von der Decke geplumst wäre und sie sich nicht mehr aufrichten könnte. Erst ließ ich sie noch eine Weile so liegen, beobachtete sie aber. Dann holte ich sie raus und setzte sie auf ein Salatblatt mit ein paar Gammarus. Sie blieb die ganze Zeit so breit ausgefahren, hat die Gammarus gefressen, aber hob ihr Haus nicht auf den Rücken.
Ich wollte gleich ihr Becken saubermachen und dann wusste ich warum sie so erschöpft war …… Eier!
Normalerweise bleiben sie nach dem Legen noch eine ganze Weile mit dem Kopf in der Erde, oder sie hocken dann noch eine Zeitlang auf dem Gelege und schlafen. Jedenfalls wurde es bis jetzt von allen meinen Schnecken so gemacht.
Diesesmal war es anders, ich sah auch noch Eier in der Schnecke, also war sie noch nicht fertig. Warum kam sie dann überhaupt heraus? Hätte ich das gewusst, hätte ich sie natürlich in Ruhe gelassen 😦
Hoffentlich legt sie den Rest noch problemlos ab, ich störe sie jetzt jedenfalls ein paar Tage nicht mehr.

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Melone statt Gurke

Zur Abwechslung gab es heute mal wieder Wassermelone. In letzter Zeit mochten sie die Melonen nicht mehr so besonders gerne, aber nun scheint es, dass ich zufällig eine richtig Süße erwischt habe. Sogar Gurke blieb liegen – und das heißt was!

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Baumschnecke

Wieder ein Regentag und wieder ein Schneckenfund   🙂
Ich war im Wald und habe Buchenzweige für meine Fulicas gesucht, da kommt mir diese kleine Schönheit entgegen. In den Wald gehe ich ja sowieso nicht mehr ohne Foto, denn man weiß ja nie was man zu sehen bekommt.
Es müsste sich um eine Baumschnirkelschnecke (Arianta arbustorum) handeln. Sollte ich mich irren, bitte ich um eine Benachrichtigung.

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Und dieser Winzling (ca 7mm) könnte eine gefleckte Schüsselschnecke sein (Discus rotundatus)?
Sie lebt in meinem Garten, in einer buschigen Fetthenne. Ich finde die Kleine oft wieder, weil sie am liebsten an den Stängeln der Pflanze sitzt und anscheindend sehr standorttreu ist.
Zum Fotografieren musste ich sie natürlich kurz abnehmen, so tief ins Gebüsch kann ich nicht.   😉

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5 Wochen später

Jetzt habe ich die Fulica rodatzi’s fast 5 Wochen und man kann sie kaum mehr mit den ersten Bildern vergleichen. Sie wachsen und verändern sich wirklich schnell, überhaupt nicht im „Schneckentempo“.
Sie sind Beide, in der Zeit bei mir, bisher eineinhalb Zentimeter gewachsen und haben jetzt fast 5cm Gehäuselänge. Die rötlichen Wischer auf den Häuschen werden immer undeutlicher und verschwinden bestimmt leider, schade es würde mir schon gefallen wenn sie bleiben würden.

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Schnirkel

Das Schöne an Regentagen ist, dass man überall heimische Schneckchen findet. Da warten sie nicht darauf, dass es dunkel wird, sondern sie schauen sich auch tagsüber um.
Und da ich seit gestern eine neue Kamera habe, muss ich natürlich noch mehr fotografieren als bisher.
Schnecken sind einfach klasse!   🙂

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Lieblings-Gurke

Eine Salatgurke ist das beste Bestechungsmittel, um die Schnecken dazu zu bringen, aus dem Haus zu schlüpfen  😉
Sie mussten jetzt etwas früher aufstehen, weil ich ihr Kinderzimmer saubergemacht habe.
Meine Neuzugänge entwickeln sich weiterhin schön und sie sind überhaupt nicht mäkelig, was das Futter angeht.
Ich neige ja dazu, den Kleinen alles mundgerecht zu raspeln … aber das muss ja wirklich nicht sein. Nein – sie bekommen Stücke und müssen es selbst abraspeln, wie ihre großen Kollegen.
Besonders schön finde ich den rötlichen Schimmer, aber ich glaube er bleibt nicht.
Sie sind fast einen Zentimeter gewachsen und in 6-8 Wochen steht einem Umzug ins „Erwachsenen-Becken“ nichts mehr im Wege.

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Hallooo … du stehst auf meinem Gesicht!

Farbenfroh

Ich finde es äußerst interessant wie das Häuschen farblich aufgeteilt ist.
Wie mit dem Lineal gezogen sind plötzlich die Streifen zu Ende. Normalerweise gibt es in der Windung eine Kante, an der dann die nächste Windung beginnt, aber bei dieser Baby-white Jade ist die große Windung farblich zweigeteilt.
Es ist überhaupt immer total spannend, wie die Kleinen sich verändern, bis sie erwachsen sind.
Gelblich kommen sie auf die Welt, dann sind schwarze Punkte zu sehen, dann kommen noch rote Streifen dazu und wenn sie erwachsen sind, vermischt sich alles wieder.

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Beschäftigungstherapie

Im Forum habe ich gelesen, dass es selbst für Schnecken, eine Beschäftigungstherapie gibt … hahaha
Tja, selbstverständlich probiere ich das auch aus und es klappt! Man wirft einfach nur ein paar Koisticks in die Badeschale und es dauert nicht lange bis sich die erste Schnecke auf den Weg macht. Allerdings ist es relativ schwierig, die Sticks zu „packen“, denn sie schwimmen ja immer wieder weg. Aber … eine richtige Schnecke sollte ja Zeit haben.

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Aha, von daher kommt der Duft …

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Und schon hat man den Dreh raus! Die Sticks werden zusammengetrieben und solange geschoben, bis sie in einer Ecke sind und automatisch liegen bleiben, dann steht dem Verzehr nichts mehr im Wege   🙂

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So klappt das dann – irgendwann …

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ha ha ha, wir schauen erst mal zu, wie die das macht …

 

 

Nachwuchs? Immer!

Nicht dass jemand denkt, mir gehen die Kinder aus …
Das sind meine letzten White Jade Babys, die ich vor ein paar Wochen, als winzige Glasmurmeln beim Saubermachen fand. Sollte ich wieder eine finden, muss sie leider den Weg in den Froster gehen, ich kann leider keine Weiteren mehr behalten.
Ich wühle die Erde wirklich sorgfältig durch, Abschnitt für Abschnitt, es ist mir ein Rätsel dass es immer wieder Eier schaffen, unentdeckt zu bleiben.

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Naja, wenn sie schon freiwillig auf meinem Arm klettert, dann lasse ich sie auch. Normalerweise mag ich das nicht, denn die Haut ist ja salzig und das ist schlecht für Schnecken. Aber als ich die beiden kleinen vom Bild oben fotografierte, da kam ich dem Untersetzer, auf dem die Rodatzi’s waren, mit meinem Arm wohl zu nahe und da war dann eine der Beiden recht neugierig.

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